Elektrotechnik

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Meine derzeitige Funkausrüstung, praktisch untergebracht in einem 19" Gehäuse.

Bestehend aus: President Jackson II, 18Ah AGM Akku, einer Uhr, Laderegelung für Solar und über Zigarettenanzünder und ein Solarpanel mit 12V 10W zur stetigen erhaltungsladung.

Dies ist ein VME-Bus Computer. Die CPU ist ein Motorola 68000 mit 12Mhz Weiterhin befinden sich auf der CPU-Karte noch ca. 400Kb Ram und das ROM für das Betriebssystem.

Als Betriebssystem kommt OS/9 68K von Microware zum Einsatz,

Neben der CPU-Karte befinden sich noch folgende weitere Karten im Rechner:


  • -Maus Karte
  • -Grafikkarte (NEC7220)
  • -V.24 Karte für weitere Terminals oder Drucker
  • -Ext. SCSI für ein Bandlaufwerl
  • -SCSI Intern und Extern
  • -2x Teac 5" Floppy Laufwerk 650Kb
  • -Festplatte 100MB (!)


Von mir erweitert wurde der Microcomputer um eine W-Lan Schnittstelle um über den Webbrowser eines modernen Computers auf die Console des 68000erss zugreifen zu können.

Weiterhin habe ich ihm einen Monitor spendiert der über die Grafikkarte mittels Datenumleitung angesprochen werden kann (DIR /HD0 >/G1) oder von Programmen zur Grafikausgabe verwendet werden kann.


Dazu kommt noch ein WLAN Modem, welches mir den Zugriff auf alte Mailboxen ermöglicht.


Da ich schon immer einen Computer selbst bauen wollte, habe ich mich einige Wochen intensiv damit beschäftigt. Ziel war es einen Rechner zu bauen wie es in den späten 70ern möglich gewesen ist. Alle verwendeten Teile sind aus dem Schrottcontainer und aus dieser Zeit. Die CPU ist ein 8 Bit Motorola 6809, getaktet mit 3 MHz. Ram und (EP)Rom sind jeweils 32kB und 16kB (16 KILOBYTE -> 0,016MB ->0,000016GB)

. Neben der 74er Logik zum umschalten der Speicheradressen und zwei Pegelwandlern (MC1488 und MC1489) für V.24 ist noch eine Motorola 68B50 ACIA verbaut. Das Ganze ist schrittweise entstanden, deshalb musste die Verdrahtung während der Bauzeit mehrmals Überarbeitet werden und endete leider etwas chaotisch... Als Betriebssystem kommt ein umgeschriebenes Microsoft extendet Basic von 1982 zum Einsatz. Das Gehäuse ist ebenfalls aus Schrottteilen zusammengebastelt. Basis war die Frontplatte und der Rahmen einer Festplatte aus den 70ern. Das Bodenblech kommt von einem alten WYSE Terminal, welches unter anderem Teilespender für den ganzen Rechner war. Das Lochblech lag so im Container und wurde nur geschnitten und gebogen. Der DIGITAL Aufkleber ist das einzig wirklich neue und dient nur der Optik.


Für größere Ansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken!


Insgesamt habe ich 2 Monate an dem Rechner gebastelt, allerdings mit Unterbrechungen.

Eine große Herausforderung war die Anpassung des ROM Images auf meine Hardware. Im aktuellen Zustand ist der Microcomputer als autarkes System voll einsatzfähig.


Einzig die Möglichkeit Daten dauerhaft zu Speichern fehlt noch.

Ein Diskettenlaufwerk oder mindestens ein EEPROM müssen noch eingebaut werden. Das ist aber Winterarbeit!

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